Grüner Bambus in der Facharztpraxis für Kinder, Jugendliche und Säuglinge. Der Bambus wird in der Einrichtung verwendet und wirkt zusätzlich zu den fantasievoll gestalteten Behandlungsräumen der Privatarztpraxis und Arztpraxis für Kindermedizin.
Kleine Patienten aus Frankfurt am Main werden in der Maintaler Arztpraxis untersucht. Eine Kinderkrankenschwester testet einen Jungen auf Allergien. Eine Kinderärztin untersucht den Hals eines Kindes nach Rötungen.
Orangene Linie des Layouts von der Arztpraxis für Kindermedizin.

Ratgeber: Krankheiten und Symptome

Kolik und Schlaf

Kolik und Schlaf

Schlafbedarf

Schlaf ist ein Grundbedürfnis des Menschen, ebenso wie die Nahrungsaufnahme. Das Schlafbedürfnis wird mit zunehmendem Alter des Kindes geringer. Im ersten Lebensmonat beträgt die mittlere Schlafdauer noch ca. 16 Stunden pro Tag. Bei einjährigen Kindern hingegen nur noch ca. 12 Stunden.

Allgemeines

Die neue Umgebung direkt nach der Geburt bringt eine Vielzahl von neuen Sinneseindrücken mit sich. Manche Babys reagieren mit Überreizung und Unruhezuständen.

Der Darm übernimmt in den ersten Monaten den Großteil der Stoffwechselarbeit, dabei werden viele Gase produziert, was sich in den sogenannten "Dreimonatskoliken" äußert. Diese massiven Koliken können aber auch andere Ursachen haben.

Schlafposition

Es wird empfohlen, Säuglinge in Rückenlage in einem Schlafsack ohne Kopfkissen zu betten (Verminderung der Gefahr des plötzlichen Säuglingstodes=SIDS).

Das Schreibaby

Das übermäßige Schreien bei Babys ist auch als "Drei-Monats-Koliken" bekannt. Meist beginnt diese Schreiunruhe nach ca. einer Woche und hält dann meist über 3 Monate an, mit dem Höhepunkt um die 6-8 Lebenswoche. Danach verschwindet sie meist spontan.

Es ist für die Eltern schwierig zu verstehen wieso das Kind so herzzerreissend weint. Man braucht dafür viel Geduld und Zeit, was einem manchmal, bei eigenem Schlafmangel, schwer fällt. Man muss lernen,die individuellen Bedürfnisse des Kindes richtig einzuschätzen und zu behandeln.

Das Schreien löst manchmal Frustration und Selbstzweifel aus. Man zweifelt, ob man alles richtig macht, und fragt sich vielleicht, ob man keine guten Eltern ist, und ob man das eigene Kind nicht gut versteht.

Die Ratschläge der Verwandten, Freunde und Nachbarn sind zwar gut gemeint, aber führen meist nur noch zu einer stärkeren Verunsicherung.

Teils ist das vermehrte Schreien auch anlagebedingt und zeigt individuelle Unterschiede. Es gibt temperamentvolle „ hektische“ Babys“, die überreizt sind und eine innere Anspannung haben, die sich in Schreiattacken entlädt und zufriedene, ruhige, fast immer schlafende Kinder.

Unser Praxisteam kann Ihnen Tipps geben, und Sie können alle Ratschläge testen, aber nur Sie werden am besten wissen, was Ihrem Baby gut tut. Bleiben sie ruhig und gelassen. Unruhe überträgt sich auf das Baby. Schenken Sie ihm ungeteilte Aufmerksamkeit, nach einigen Wochen entwickelt es sein Urvertrauen und wird ruhiger. In den ersten Wochen lassen sie es ruhig angehen. Ihr Baby muss sich erst an die neue Umgebung gewöhnen. Vermeiden Sie tägliche "Babypartys".

Mit der Zeit wird sich ein Rhythmus einstellen und sie lernen besser damit umzugehen. Nach der Mahlzeit Aufstossen lassen. Viele Babys können erst nach 10-20 Minuten aufstossen. Legen Sie es erstmal wieder ins Bett und nehmen sie es erst wieder auf, wenn es unruhig wird.

Bauchmassage kann die Verdauungsarbeit anregen. Viele Bauchmassagesalben und -öle werden im Handel angeboten.

Tragen in der "Fliegerstellung". Die Beine in Beugestellung bringen, sollte nur zur Erleichterung des Windabgangs dienen, aber nicht zur Dauergewohnheit werden. Lässt es sich gar nicht beruhigen, will es evtl. sogar mal alleine gelassen werden, es soll die Chance haben zu lernen, wie man sich selbst beruhigt.

Zusätzlich kann man verschiedene Mittel zur Entblähung geben. Bei manchen wirkt es, bei manchen gar nicht. Ebenso wie die Kümmelzäpfchen. Manchmal kann auch mal der Verzicht der stillenden Mutter auf Kuhmilchproteine (Milchprodukte auch im Kaffee) helfen.

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