Grüner Bambus in der Facharztpraxis für Kinder, Jugendliche und Säuglinge. Der Bambus wird in der Einrichtung verwendet und wirkt zusätzlich zu den fantasievoll gestalteten Behandlungsräumen der Privatarztpraxis und Arztpraxis für Kindermedizin.
Kleine Patienten aus Frankfurt am Main werden in der Maintaler Arztpraxis untersucht. Eine Kinderkrankenschwester testet einen Jungen auf Allergien. Eine Kinderärztin untersucht den Hals eines Kindes nach Rötungen.
Orangene Linie des Layouts von der Arztpraxis für Kindermedizin.

Ratgeber: Krankheiten und Symptome

Fieber bekämpfen mit bewährten Hausmitteln

Bewährte Hausmittel bei Fieber

Das Prinzip eines Wadenwickels besteht in dem Entzug von Wärmeenergie in Form von Verdunstungskälte. Dazu werden zwei Baumwolltücher (z. B. Küchenhandtücher) oder saugfähige Leinentücher (Innentücher) gut in lauwarmen Wasser getränkt und nicht zu stark ausgewrungen. Die feuchten Tücher werden anschließend um die Unterschenkel gewickelt. Die so gewickelten Beine werden zur Vermeidung einer Durchfeuchtung des Bettes auf eine saugende Unterlage gelagert. Anschließend werden die Wickel 20 bis 30 Minuten belassen und die Beine keinesfalls zugedeckt. Die Feuchtigkeit aus den Wickeln wird – durch die Körperwärme angetrieben – verdunsten und entzieht so dem Körper die Wärme. Dadurch kann Fieber ab 39 °C innerhalb von 60 bis 90 Minuten um 1 bis maximal 1,5 °C gesenkt werden. Eine raschere Absenkung belastet den Kreislauf zu sehr. Wenn die Körpertemperatur um ein Grad abgesenkt ist, wird die Anwendung beendet.

Der Zusatz von etwas Essig oder Zitronensaft unterstützt durch verstärkte Verdunstung die Wirkung. Bei Säuglingen ist der Anteil der Unterschenkel an der Gesamtkörperoberfläche so klein, dass Wadenwickel hier nicht ausreichend Wärme abführen. Um die Fläche zu vergrößern, kann man diesen Kindern ein mit lauwarmem Wasser getränktes Hemdchen überziehen.

Ein weit verbreiteter Irrtum in der Anwendung von Wadenwickeln ist der Gebrauch von kaltem Wasser. Die Wärmeenergie soll dem Körper nämlich allein durch die Verdunstung der Feuchtigkeit im Wickel und nicht etwa durch Wärmeübertragung des wärmeren Unterschenkels auf den kühleren Wickel entzogen werden. Bei Anwendung eines kalten Wickel reagieren die Gefäße in der Haut zudem mit einer Verengung und drosseln die Durchblutung in dem betroffenen Areal. Dadurch wird schließlich auch keine Wärme mehr aus dem übrigen Körper in die gewickelte Partie transportiert und der Wickel unwirksam.

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